Rückblick 2018

Ein paar ausgewählte Höhepunkte aus dem

Jahr 2018.





 

...Fortsetzung unser Frauenfrühstück

am 15 September 2018

 

.....Hilbrands vergleicht das Leben mit einem Seil, das durch die vielen Kränkungen Knoten bekommt, die belasten. Die Folgen können sein: kaputte Beziehungen, Depressionen und andere körperliche oder psychische Erkrankungen.

Wie kommt es zu den Knoten? Das geschieht im Umgang untereinander, durch mangelnde Wertschätzung und Anerkennung, durch Beziehungskonflikte, z.B. unter Geschwistern, Ehepartnern, Freunden etc., ebenso durch unbedachte Worte, Tratsch und Klatsch, durch Beurteilungen oder Vorverurteilungen. Ganz besonders schlimme Verletzungen sind Gewalt, Missbrauch, Vergewaltigung und Mord, bei denen wir unbedingt einschreiten müssen, denn Opferschutz steht vor Täterschutz.

Wir sollten immer den anderen im Blick haben und überlegen, was ich ihm sage, welche Worte ich wähle, wie ich ihn behandle.

In der heutigen Zeit nimmt man die Verletzungen nicht so ernst, deswegen hört man oft nur ein lapidares “Sorry“ oder „Tschuldigung“. Diese „Weg- und Wischmentalität“ reicht nicht aus, man sollte einsichtig sein und klar benennen, womit man einen anderen verletzt hat und um Verzeihung bitten.

Was bedeutet Vergeben?  Es meint: Weg- oder Fortgeben; es ist ein Loslassen von Wut und Hass und sollte, wenn möglich, immer von beiden Seiten geschehen. Ist der andere nicht dafür zu gewinnen, kann ich die Sache für mich selber verarbeiten und vor Gott bringen, so werde ich frei. Man kann also auch vergeben, wenn der Verletzer nicht einbezogen wird. Vergebung ist ein bewusster Akt, ich muss sie wollen, man kann sie nicht einfordern, es geschieht immer freiwillig. Vergebung ist auch ein Prozess, der  Kraft, Tränen und Mühe kostet. Ich vergebe, auch wenn ich meine im Recht zu sein, ich verzichte auf Vergeltung. Vergebung ist unbedingt notwendig, weil ich mich sonst an die Tat, den Täter binde und nicht frei werde.

In unserem Leben werden wir alle immer wieder schuldig, dafür ist Jesus Christus in diese Welt gekommen, er hat unsere Schuld am Kreuz getragen und vergeben. Wir dürfen mit all unserem Versagen zu ihm kommen, alles, was uns bedrückt und quält dürfen wir ihm sagen und seine Vergebung annehmen. Gott schenkt uns auch die Kraft, vergeben zu können, er befähigt uns zu dem Doppelgebot: „Du sollst Gott deinen Herrn lieben und deinen Nächsten wie dich selbst!“(vgl.  Matthäus 22, 37ff)

Jesus hat uns auch im „Vater-Unser“ bitten gelehrt: …und vergib uns unsre Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern….“.

 Nach dem Referat wurde ein neueres Kirchenlied eingeübt, quasi als Vertiefung des Gehörten.

„Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Feuer in der Nacht, ein offnes Tor  in einer Mauer für die Sonne aufgemacht. Wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein unverhoffter Gruß, wie ein Blatt aus toten Zweigen, ein „Ich mag dich trotzdem Kuss“ So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein, so ist Vergeben und Verzeihn“.  Hilde Fillsack dankte und überreichte der Referentin und Karin Borgschulze einen Blumenstrauß.

Als Ausklang sang eine Gruppe von Frauen das Segenslied: „Gottes guter Segen sei mit euch“.

 

 

 


Durch anklicken, werden sie zu den entsprechenden Berichten weiter geleitet.

Pro Christ 2018

Grill-Gottesdienst Juni

Ökumenischer Stausee-Gottesdienst